, Pesche Leuenberger

Inferno Triathlon im Berner Oberland

...so das wars. Inferno Triathlon 2017 ist Geschichte. Wohl das halbe Tri Team Emmental wurde in irgend einer Form im Berner Oberland gesichtet. Da hatten wir mal Athleten, persönlich Supporter, Helfer, Mentaltrainer, Zuschauer, gut Zuredner, Getränkemixer, Riegelübergeber, Zwischenzeitnehmer und Fotografen. 
Grosses Glück hatten die Teilnehmer in diesem Jahr. Mental hatte sich manch einer bereits auf einen Worst Case Szenario vorbereitet. Dauerregen und Schnefall in höheren Lagen (von diesen gibt es beim Inferno Triathlon beim besten Willen so einige) war angesagt. Wie näher der 19. August rückte um so besser wurde die Vorhersage. Merci viumau Herr Bucheli haben sie Sibesiech mir doch zwischen dem 11. und 16. August so manche schlaflose Nacht beschert :-)
Janu, auf jeden Fall deponierte ich die Abfahrtskis am 18. August nicht auf der Grossen Scheidegg. Alles im grünen Bereich meinte Bucheli in Meteo. Nur ab und zu ein leichter erfrischender Landregen im Berner Oberland.
Also so trifft man sich am 19. August zwischen 5.45 und 6.15 Uhr im Strämu. Ein bisschen Smaltalk über nüt und die Form beim Gespräch mit dem Teamkollegen gegen null reden.


Also da waren mal aus unserem Team unterwegs:
Meret als Startschwimmerin und Inferno Rookie im Team SRS pro Sportler. Was hattten doch die Jungs vom Team SRS für ein Glück mit Meret eine Rakete im Schwimmen nein, sorry, Raketen beim schwimmen gibt es ja nicht, eine Sharkin im Thunersee engagiert zu haben! Obwohl Meret das Schloss Oberhofen (Wechselzone) lange Zeit nicht gesehen hat, hey Meret erzähl diesen Umstand nie dem Landvogt von Oberhofen :-) schwimmt sie in einer Bombenzeit nach Oberhofen. Nach 54.45Min übergibt sie ihren Chip. Mit dieser tollen Ausgangslage fliegen die Jungs förmlich über die Strecke. Am Schluss sensationell Rang 4. Wir gratulieren.

 

Marc tastet sich langsam an die Single Kategorie heran. In diesem jahr im herren Couple als the way to Mürren unterwegs. Marc übernimmt die Disziplinen Schwimmen und Rennvelofahren. Marc kämpft sich über seine Abschnitte und übergibt in Grindelwald erfolgreich. Und? Wie war the way? Gratulation zum unter 10 Stunden finish im 16. Rang.

 

Und dann haben wir die Lady Jeaninne. Grosse Kiste was sie leistet. Hey Jeaninne ich habe im Fall noch nie jemanden gesehen der vor dem Startschuss so ruhig geblieben ist. Das Gegenteil von absoluter Ruhe stand vor dem Start immer in der Nähe von Jeaninne --> hey Mänu unglaublich :-)
Jeaninne wusste bis wenige Tage vor dem Start nicht ob eine Teilnahme möglich ist. Grosse "Lämpe" mit dem Schlüsselbein machten einen Start ungewiss. Ungewiss in zweierlei hinsicht. Geht schwimmen überhaupt, und sind 3.1km schwimmen mit einem Minimum an Kilometern im Wasser überhaupt möglich? Beides konnte locker mit ja beantwortet werden. 55:08Min fürs schwimmen, 12:43:06Std unterwegs und im 23. Rang gefinisht!
Grosse Leistung Jeaninne. Und niemand jubelte kurz vor Piz Gloria so schön wie Du Jeaninne!

 

Kummerbueb Pesche ist ebenfalls am Start. Der Start gelingt extrem stark. Im schwimmen noch in Sichtweite der Top Ten schwinden diese ab Kilometer 80 auf dem Velo immer weiter weg. Es gilt für die restlichen Stunden das Motto "eifach irgendwie dert ufe z'cho" Gelingt schlussendliche auch. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein grosser Schritt für ihn. Finish nach 11:50:55.

 

Reto Schneeberger feiert Jubiläum. 10 Inferno Teilnahme. Auch er hat natürlich seine Bedenken für das Rennen. Wobei es von der Redaktion anzumerken gilt: Reto ist der absolute Meister im Tiefstapeln. Gemäss Umfragen in seinem weiteren persönlichen Umfeld soll er sich zu seinem Formstand noch nie positiv geäussert haben :-)
Aber Reto ist richtig gut drauf! Sehr stark seine Zeit beim schwimmen in weniger als 1 Stunde. Reto gelingt es perfekt im Rennen mit Druck zu fahren, aber trotzdem nicht zu überzocken. Absolut beeindruckend seine Leistung. Reto bezwingt das Schilthorn in der Top Zeit von 10:51:07. Grosse Leistung!

 

Und dann ist auch noch Marco Iseli am Start. Knallharter Stadorttest im Hinblick auf die Ironman WM in Kailua/Kona. In meinen Augen ist sein Formstand mit der Bezeichnung grandios fast ein wenig bescheiden ausgedrückt. Marco das war ein Hammerrennen! Unglaublich wie schnell man eigentlich auf Piz Gloria sein könnte. Marcos Ausgeglichenheit ist unglaublich. Er kennt nur Stärken. Selbst in seiner Kummerdisziplin dem Biken zeigt er manchem Spezialisten das Hinterrad. Wir sind sehr gespannt was in Kona möglich sein wird. Auf jeden Fall ganz grosse KKiste was Du im Berrner Oberland gezeigt hast Marco. Seine Schlusszeit: 9:43:51Std. Overall 10. Rang in seiner AK belegt Marco Rang 2. Gratulation zur Leistung.

 

Und da waren da natürlich noch all die guten Teamseelen die uns vom Strassenrand aus anfeuerten, stundenlang warteten und uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Danke Janine B., Cony S., Mänu B., Tom K.