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Glacier 3000 Run in Gstaad

Pesche Leuenberger 07.08.2016

Die Grimpeurs unter den Triathleten halten nichts von Veranstaltungen welche kilometerweit über Asphalt Strassen führen und dessen einzige Erhebung ein Bahnübergang bei Kilometer 13.2 ist. Mann und Frau von Welt secklet am liebsten in vollem Garacho über Alpweiden und Aufstiege von mindestens 20% Steigung. Entsprechend beeindruckt bin ich jeweils wenn ich von solch tollen Leistungen höre.
Ebenso geschehen letzten Samstag. Janine und Marc als Couple, Tom, Reto und Cony als Einzelläufer machen sich auf den langen und beschwerlichen Weg von der Promenade in Gstaad (1050 m.ü.M) auf Glacier 3000 (2950 m.ü.M) Die 1900 Höhenmeter gilt es auf einer Länge von 26.2km zu bezwingen, wobei die ersten 15.2km mit einer Steigung von 400 Höhenmetern beinahe flach sind :-). Mann und Frau nehme nun mal den Taschenrechner zur Hand und rechne aus was auf denn restlichen 11km noch so zusammenkommt.....
Idem, auf jeden Fall haben sich unsere Mädels und auch die Jungs ganz hervorragend geschlagen.
Marc und Janine genau in dieser Reihenfolge laufen als Team Adrenaline Rang 8 nach Hause. Marc Spezialist für flaches Terrain heizt nach Reusch hingere, Janine als meilleur grimpeur nach Glacier 3000. Denn Zielsprint um Rang 8 gewinnt Janine gegen Team Metry Power souverän :-)

Cony wusste nach Eiger Ultra was an einem guten Tag möglich ist. Entsprechend stark geht sie das Rennen an. Nach mehr als der Hälfte des Rennens in Reusch liegt Cony auf dem super 5. Rang knapp zwei Minuten hinter dem letzten Podestplatz. Plötzlich einsetzende Krämpfe zwingen Cony Tempo rauszunehmen, immer  wieder anzuhalten und zu dehnen. Trotzdem erreicht Cony in 3:38:06 das Ziel auf Glacier 3000 im 10. Rang.

Reto und Tom nützen denn Lauf als letzten Standorttest vor dem Inferno Triathlon. Reto läuft es gemäss Angaben aus gut unterrrichteten Kreisen auch nicht wunschgemäss, auch wenn die Redaktion findet in 3:22:25 läuft nicht jeder mal so einfach schnell auf Glacier 3000 rauf. Reto klassiert sich im 24. Rang.
Tom ist nach eigenen Angaben noch nicht in Top Form, erlebte aber ein schönes aber sehr strenges Rennen. Er ist mit seiner Leistung zufrieden. Finden wir auch! Tom belegt mit einer Zeit von 3:35:01 den 57. Rang.

Froue u Manne, guet gmacht! Wir wünschen eine gute Regeneration.