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Basler Stadtlauf

Pesche Leuenberger 06.12.2015

Pünktlich auf ersten Advent das Dessert für alle Laufjunkies unter uns Triathleten. Der Basler Stadtlauf. Das absolute Highlight der Saison durch die beleuchteten Gassen der Basler Alststadt zu jöggerlen. 
In diesem Jahr wieder für mich auf dem Programm. Recht skeptisch was meine Form anbetrifft, aber mit dem Glauben an die Laufsportgötter das sie mir doch irgendwie in einer vernünftigen Zeit über die 5.5km Runden helfen.
Erste Tiefschlag vor dem Start...die Umkleidekabinen...Kabine 1 reserviert für die Jungs der Kategorien M18 bis M40...Kabine 1 also Quasi der Olymp....Kabine 2 reserviert für die etwas älteren Jungs Kategorie M45 bis M85...schweren Schrittes nehme ich denn Gang zu Kabine 2 in Angriff. Janu, man(n) tut was man(n) tun muss! Versage ich die jungen Wilden halt auf der Laufstrecke.
Kurz vor dem Start offeriert mir Kollege Simu Aeschbacher ein Münzentee wenn ich seine Laufzeit aus dem Jahr 2013 unterbieten sollte. Wer mich kennt weis: Für Münzentee tue ich alles!
In Basel muss man vor dem Start immer in einer Art Käfig einstehen. Dabei gilt das Prinzip wer früh da steht steht vorne ein. Ich starte trotz relativ frostiger Temperaturen in kurzen Hosen und frisch rasierten Scheichen...logisch das ich mich nicht begeistern kann 45 Minuten vor dem Start in der Gladiatorenbox einzustehen. Entsprechend muss ich einen richtigen Shitstorm über mich ergehen lassen als ich beim öffnen der Gladiatorenbox über die Absperrung springe und mir mit einem Sprint an die Startlinie einen Startplatz ganz vorne sichere. Locker bleiben Kollegen aus Basel, wohl nicht mit einem knapp ü45 Jüngling aus dem Ämmitau gerechnet.
3,2,1 Päng und los geht es--> als würde es keinen Morgen geben. Ich wähne mich an einem 100m Sprint. In vollem Garacho auf die erste Runde. Nach 200m bin ich mir sicher das es so nicht weitergehen kann..... glücklicherweise denkt  der grösste Teil der Mitläufer gleich. 
Mir gelingt ein recht gutes Rennen. Bin zufrieden und werde wohl im nächsten Jahr erneut an der Startlinie stehen.